Altstadt-Zugänge

Bei den Entwürfen zur Inszenierung der Altstadt-Zugänge in der Freisinger Innenstadt spielten historische aber auch verkehrstechnische Aspekte eine große Rolle. Auf dieser Seite informieren wir Sie über das Konzept für die Innenstadt-Eingänge.

Historische Spuren, modern interpretiert. Für die Gestaltung der Stadteingänge wurden inspirierende Ideen entwickelt. Drei Leitmotive kommen zum Tragen, die den Übergang vom belebten Straßennetz in die verkehrsberuhigte Altstadt sicht- und spürbar werden lassen: Licht, historische Spuren und eine Schwelle.

Das Anliegen: Die insgesamt sieben Zugänge in die Altstadt sollen erkennbar akzentuiert und gleichzeitig die Rolle der früheren historischen Merkzeichen - Veitstor, Ziegeltor, Landshuter Tor, Isartor und Münchener Tor - hervorgehoben werden. Zusätzlich soll der Übergang vom stark befahrenen Straßennetz um die Altstadt zum künftig verkehrsberuhigten Zentrum durch eine Neugestaltung erlebbar werden und dabei verkehrsreduzierend wirken.

Inszenierung Altstadt-Zugänge

Die Umsetzung: Der Weg über die Gassen hinein in die Altstadt führt meistens über eines der ehemaligen Stadttore. An deren vermuteten, ehemaligen „Fußabdruck“ wird ein gebrochenes Natursteinpflaster als „historische Spur“ mit einer zusätzlichen Namensgravur des jeweiligen Stadttors eingelegt – so wie Hinweis auf das einstige "Murntor" in der General-von-Nagel-Straße oder die Nachempfindung der Stadtmauer im Belag der Weizengasse. Dieser breize Naturbordstein fungiert als optische "Schwelle". Weiterhin werden die fünf ehemaligen Stadttore durch Intarsien im Boden markiert.

Als Information über die historischen Portale sind hochwertig gestaltete Tafeln beabsichtigt. An den Stadteingängen dient als wiedererkennbares Element eine Leuchtstelen-Reihe mit schlanken, hohen Lampen. Die Altstadt-Portale werden so insbesondere nachts ins rechte Licht gerückt.

Entwürfe für den Stadteingang Karlwirtkreuzung


Die Innenstadt-Neugestaltung wird im Städtebauförderungsprogramm "Aktive Zentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

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