Erste Vorbereitungen zu Innenstadt-Neugestaltung: Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Maßnahmen Ende des Jahres 2015.

+ Pflasterauswahl + Ortstermin Planungsausschuss Dezember 2015 + 

Unter einer Vielzahl von unterschiedlichen Varianten haben die Stadträt*innen im Planungs- und Bauausschuss nach einem Ortstermin im Dezember 2015 am Bauhoflagerplatz Pulling eine Auswahl vorgenommen. Aussehen, Rutschfestigkeit, Gehkomfort: Die für die Innenstadt ausgewählten Pflastertypen können die Freisinger*innen bald schon einem Praxistest unterziehen. Denn im Februar 2016 wird in der Unteren Hauptstraße, etwa auf Höhe der Hypo-Vereinsbank, eine etwa 40 Quadratmeter große Musterfläche mit den ausgewählten Granitsteinen verlegt. Ein guter Zeitpunkt, weil das Pflaster unter winterlichen Bedingungen, bei Feuchtigkeit und später bei Plustemperaturen und Trockenheit getestet werden kann.

Grundsätzlich wird Naturstein verlegt, ein grobkörniger, gelb-grauer, warmer Granit mit Rosteinschlüssen und Adern. Welche Steine werden nun auf der Musterfläche präsentiert? Es handelt sich um vier verschiedene Granitsteine in unterschiedlichen Größen. Bereits im Entwurf für eine barrierefreie Neugestaltung hatte man sich auf unterschiedliche Formate und Typen verständigt. Die Stärke der Steine beträgt jeweils 16 Zentimeter, die Kanten sind gerundet.


+ Rütteltests Moosach-Öffnung + Rütteltests Moosach-Öffnung +

Erfreuliche Nachrichten für die Hausbesitzer*innen im Umfeld der geplanten Moosach-Öffnung: Bei dem notwendigen Einbau von Spundwänden sind keine Gebäudeschäden zu erwarten. Das ist das Ergebnis des Rüttelversuchs, der von 11. bis 13. November 2015 in der Oberen Hauptstraße durchgeführt wurde. Die zulässigen DIN-Normen wurden "gut oder sogar sehr gut eingehalten", so das Fazit des Gutachters. Somit seien Gebäudeschäden beim Einrütteln der Spundwände "nicht zu erwarten".
Hintergrund: Für die teilweise Offenlegung der Moosach und leichte Verschiebung des Bachlaufs sind sieben Bauabschnitte vorgesehen - jeweils bis zu 50 Meter lange, fünf bis sieben Meter breite und drei Meter tiefe Abschnitte. Dabei werden in den Untergrund bis zu acht Meter tiefe Spundbohlen eingerüttelt.

Videoclip: Rütteltests mit Einbau einer Spundbohle (11.11.2015)



Die Innenstadt-Neugestaltung wird im Städtebauförderungsprogramm "Aktive Zentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

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