Auf dieser Seite informiert Sie unser Newsticker des Jahres 2017 über aktuelle Entwicklungen, Entscheidungen zur Innenstadt-Neugestaltung aus dem Stadtrat Freising und Berichte von Veranstaltungen - bis hin zur Eröffnung des umgebauten Teilabschnitts in der Unteren Altstadt (Ost). 

+Konzept für Touristenbus-Haltestelle an der Johannisstraße+

Eine Haltestelle für Reisebusse zählt zu den 23 Maßnahmen der einstimmig vom Stadtrat im Jahr 2011 beschlossenen Innenstadtkonzeption. Als Standort war seinerzeit schon die Fläche an der Ostseite der Johannisstraße ins Auge gefasst worden, von der aus ein Pfad zur Sackgasse und weiter in die Obere Altstadt führt. Jetzt wurde dem Planungsausschuss des Stadtrats eine verkehrstechnische Machbarkeitsstudie vorgelegt. Demnach soll im Bereich der heutigen Brachfläche eine Einstiegs- und Ausstiegshaltestelle für Touristenbusse entstehen, die zusätzlich als Haltestelle für einige Stadtbuslinien dienen könnte. „Damit würde eine Entlastung der Innenstadt erreicht, weil nicht mehr alle Busse das Kriegerdenkmal anfahren müssten“, erläuterte Stadtbaumeisterin Barbara Schelle einen weiteren Vorteil.

Tobias Kramer von den Freisinger Landschaftsarchitekten „toponauten“ präsentierte am Mittwoch, 13. Dezember 2017, im Ausschuss die Überlegungen, die mit den Stadtwerken und der Polizeiinspektion abgestimmt worden waren. Demnach wäre es bei der Variante „Schrägparken“ möglich, zwei  Busbuchten anzulegen und dabei beim Ausfahren auf die Johannisstraße die Auswirkungen auf den laufenden Verkehr zu minimieren. Weiterhin geht es bei der Planung, wie Tobias Kramer betonte, um eine Aufwertung der Grünfläche an der Johannisstraße. Für den Wartebereich der Bushaltestelle vorgesehen ist eine Überdachung sowie, als Ersatz für das vorhandene, in die Jahre gekommene öffentliche WC-Häuschen, eine Toilettenanlage – möglicherweise könnte dafür die temporär in der Innenstadt aufgestellte Sanitäranlage nach Fertigstellung des Asamgebäudes zum Einsatz kommen. Das Konzept war bereit dem Innenstadtbeirat vorgestellt worden: Dieser begrüßt die Aufwertung des Ortes und die vorgeschlagene „Sägezahn“-Organisation der Busse.

Nach intensiver Diskussion der Stadträte wurde die Studie mehrheitlich beschlossen. Bei der nun folgenden Erarbeitung eines genehmigungsfähigen Entwurfs sollen jedoch verkehrliche Fragen wie die Führung des Radverkehrs, die Bodenversiegelung und die Akzentuierung des Platzes als Grünfläche stärker berücksichtigt werden. Umgesetzt werden soll die kombinierte Reise- und Stadtbushaltestelle an der Johannisstraße nach den Worten von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher „mittelfristig“. Das Projekt ist, wie Stadtbaueisterin Schelle nach einem Gespräch mit der Regierung von Oberbayern berichtete, „prinzipiell förderfähig“, jedoch sei „aktuell dafür kein Geld vorhanden“. Die Stadt könne die Planung aber vorantreiben, ohne Nachteile bei einer finanziellen Förderung befürchten zu müssen.


+Bürgermeisterin Bönig eröffnet umgebauten Teilabschnitt in Unterer Altstadt - interessante Gespräche am Infostand+

Mit einem Informationsstand war die Stadt Freising mit weiteren Kooperationspartnern am Donnerstagmittag, 14. Dezember 2017, in der Unteren Altstadt präsent: Diskussionen, Fragen und Anregungen zur barrierefrei umgestalteten Unteren Altstadt standen dabei im Mittelpunkt.

Noch bevor unsere Bürgermeisterin Eva Bönig zu einer kurzen Eröffnungsansprache ansetzte, wurde rege an den Stehtischen debattiert. Dabei ging es beispielsweise um den Busfahrplan, aber auch um Beobachtungen, dass die Regelungen einer verkehrsberuhigten Zone leider von einigen Verkehrsteilnehmern noch nicht verinnerlicht sind. Bürgermeisterin Bönig machte nochmals die Spielregeln in dieser "Begegnungszone" deutlich, in der Schrittgeschwindigkeit gilt und Autos (Ausnahme mit Behindertenausweis und zum Be-/Entladen) nicht parken dürfen.

"Alle Verkehrsteilnehmer müssen aufeinander Rücksicht nehmen", unterstrich sie - und kündigte an, dass die Stadt sowohl die Aufklärung wie ihre Kontrollen verstärken werde.

Bilder von der Teilabschnitt-Eröffnung in der Unteren Altstadt

+Planungsausschuss: Nebengassen begehfreundlich gestalten+

Im Rahmen der Neugestaltung der Freisinger Innenstadt werden die Hauptstraße, der Marienplatz und die Hauptnebengassen nach der Erneuerung der Sparten barrierefrei ausgebaut. Auch in den Seitengassen und Nebenwegen soll nun Zug um Zug die Begehfreundlichkeit verbessert werden. Denn das Großsteinpflaster mit oftmals großen Fugen und die starke Längsneigung der Straßen macht das Fortkommen für viele zum Problem oder zumindest zu einer anstrengenden Sache.

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch, 13. Dezember 2017, beschlossen, die Gehfreundlichkeit zu erhöhen, ohne dabei das tradierte historische Steinpflaster komplett zu ersetzen. Dafür sollen Gehstreifen aus ebenen Platten mit engeren Fugen eingebaut werden – Vorbild sind die Ziegelgasse, die Brennergasse oder der Weg entlang der Sparkasse zur Tiefgarage. Das Gefälle in manchen Gassen erlaubt diese Methode aber nicht überall: In diesen Gassen soll ein Gehstreifen aus gesägtem Großsteinpflaster integriert werden. Die begehfreundlichen Streifen sollen, je nach Platzmöglichkeiten, zwischen 0,8 und 1,0 Meter breit werden. Im ersten Schritt ist vorgesehen, mit dem Einbau in den Straßen zu beginnen, in denen derzeit die Spartenverlegungen erfolgen, also vor allem im Oberen, Mittleren und Unteren Graben, in der Jägerwirtsgasse, Stieglbräugasse, Furtnergasse, Kochbäckergasse, Rindermarkt, Laubenbräugasse, Sporrergasse und Am Büchl. Sobald für die jeweiligen Bereiche eine Detailplanung vorliegt, wird diese dem zuständigen Planungsausschuss vorgestellt und separat beschlossen.

Zur Finanzierung: Weil bei der Verlegung/Sanierung von Leitungen die Spartenträger verpflichtet sind, den ursprünglichen Zustand der Straßenoberflächen wiederherzustellen, plant die Stadt, erforderliches Material für die begehfreundlichen Streifen zu beschaffen und den Spartenträgern zur Verfügung zu stellen. Die entstehenden Mehrkosten würde die Stadt dann übernehmen - dafür ist im Haushalt und Finanzplan jährlich eine Summe von 100.000 Euro veranschlagt. 


+Informationen zum Innenstadt-Umbau auf Litfaßsäulen+

Aufschlussreich und augenfällig: Am Mittwochnachmittag, 15. November 2017, wurden umfangreiche Baustelleninformationen zur Neugestaltung der Freisinger Innenstadt auf den Litfaßsäulen angebracht. Die drei Anschlagsäulen dienen als öffentliche Plattform für die laufenden Maßnahmen und präsentieren auf derzeit zehn verschiedenen Plakaten (einige hier als PDF-Dateien zum Download) deutlich mehr Informationen als die üblichen Baustellenschilder. Aufgestellt sind die Litfaßsäulen direkt im Zentrum des Geschehens – momentan am östlichen Ende der Unteren Hauptstraße, in der Heiliggeistgasse sowie in der Bahnhofstraße/Ecke Obere Hauptstraße.

Passanten finden auf den Plakatsäulen vor allem Informationen über den Bauablauf und die Planungen für die Untere Altstadt, die aktuell eine Pflasterung erhält: vom „Baustellenschild“ über die Bauphasen, das Konzept für den barrierefreien und behindertengerechten neuen Stadtboden bis hin zum „Stadtgrün“ in der General-von-Nagel- und Weizengasse. Auf der Litfaßsäule in der Bahnhofstraße wird zusätzlich für das „Wärmenetz Innenstadt“ geworben. Auch der Innenstadt-Managementverein „Aktive City Freising e.V.“ ist mit einem Plakat vertreten. Wer darüber hinaus auf dem Laufenden sein möchte, dem empfiehlt ein quietschgelbes Plakat die eigene Webpräsenz zum Innenstadtumbau "innenstadt.freising.de".

Die Litfaßsäulen sollen in den nächsten Jahren jeweils im Umfeld der jeweiligen Bauabschnitte situiert werden. Nach Abschluss der Umbauarbeiten bekommen die Säulen feste Plätze in der Altstadt: Als Ersatz für Plakatständer diesen sie dann als Werbeträger für Kulturveranstaltungen. 

Bilder von den Litfasssäulen-Plakaten

+Baustellenbesuch Untere Altstadt am 15.11.2017+

Die Neupflasterung entlang der Hausfassaden in der Unteren Hauptstraße kommt trotz eisiger Kälte voran: Auf der Nordseite ist bereits das Hochbord für die Bushaltestelle hergestellt. Ansonsten wird fleißig an der Komplettierung des Natursteinbelags entlang der Hausfassaden gearbeitet. Und das ist, wie auch die Fotos zeigen, eine echte Millimeterarbeit: Zwar werden die großen, schweren Platten mithilfe eines Sauggeräts transportiert; diese dann exakt einzupassen, ist aber durchaus schweißtreibend, vor allem direkt an den Hausmauern. Wir finden: Wer so genau arbeitet und das bei dieser Eiseskälte, hat sich ein Lob verdient. Und ein "Weiter so!" 

Bilder von der Baustelle in der Unteren Altstadt (November 2017)

+Leuchtstelen an der Korbinianskreuzung: Test von drei Musterstelen+

Mit der laufenden Neugestaltung der Freisinger Innenstadt wird auch die bestehende Beleuchtung modernisiert und zukunftsfähig auf ein modernes, energiesparendes LED-System umgerüstet. Das Lichtkonzept sieht weiterhin vor, die Zugangsbereiche zur Freisinger Altstadt mit Leuchtstelen zu markieren - derzeit ist geplant, an jedem Stadteingang auf einer Straßenseite vier Stelen zu installieren.

Mit Unterstützung der Stadtwerke wurden am Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Oktober 2017, drei Musterstelen im Bereich der Korbinianskreuzung aufgestellt. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Ausstattung. Die kleinste von der Firma Schréder ist gut fünf Meter hoch und mit einem relativ kurzen Glaskörpermodul ausgestattet; die mittlere der Firma Selux misst etwa 5,70 Meter, im oberen Drittel ist der Mast "leer" und kann z.B. mit Spots und farbigen Leuchten frei bestückt werden; die längste Stele mit etwa sechs Metern stammt von der Firma Bergmeister und hat einen höheren Glaskörper.

Alle Freisinger/-innen sind eingeladen, Optik und Leuchtkraft der  Musterleuchten bei Tag und Nacht zu prüfen und sich eine Meinung zu bilden. Das Amt für Stadtplanung und Umwelt hatte dafür außerdem am 06. Dezember 2017 zu einem öffentlichen "Forum Licht" eingeladen.

Bilder von den Leuchstelen an der Korbinianskreuzung

+Litfaßsäulen als Baustelleninformation für die Innenstadt-Neugestaltung+

Seit Freitag, 20. Oktober, stehen drei Litfaßsäulen in der Altstadt. Sie dienen als Informationsplattform für die laufenden Maßnahmen der Innenstadt-Neugestaltung. Direkt im Zentrum des Geschehens - derzeit am östlichen Ende der Unteren Hauptstraße, in der Heiliggeistgasse sowie in der Bahnhofstraße/Ecke Obere Hauptstraße - können sich die Passanten informieren: über die Arbeiten, die Planung oder auch das Wärmenetz. Die Plakate sind noch im Druck, werden aber im November aufgehängt. 

Wenn in einigen Jahren der Innenstadt-Umbau abgeschlossen ist, bekommen die Säulen feste Plätze und dienen dann als Werbeträger für Kulturveranstaltungen.

Bilder von den neuen Litfasssäulen (Oktober 2017)

+Neugestaltung im Bereich Untere Altstadt macht fabelhafte Fortschritte+

Fleißig, fleißig! Das erste Stück der General-von-Nagel-Straße ist bereits fertig gepflastert - und so können die Passanten an diesem wunderbaren Sonnentag, 16. Oktober 2017, ein Eis oder einen Kaffee im Freien genießen. Zugegeben: Die Begleitmusik ist ein wenig laut, weil die Bauarbeiter mit Hochdampf an dem nächsten Abschnitt Richtung Angebadergasse arbeiten und quasi im Akkord die Natursteine verlegen. Parallel dazu ging´s heute los am Ende der Unteren Hauptstraße mir der angekündigten Neugestaltung der Oberflächen entlang der Fassaden. Gearbeitet wird zunächst auf der Nordseite, aktuell wird mit dem Asphaltschneider der Untergrund geöffnet, damit der Unterbau für die Pflasterung vorbereitet werden kann.

Bei dieser Gelegenheit ein Kompliment der Baufirma, die stets dafür sorgt, dass die Passanten überall & sicher durchkommen! 

Bilder von den Fortschritten in der Unteren Altstadt (Oktober 2017)

+neuer Rahmenterminplan vorgestellt+ Planungsausschuss beschäftigt sich mit weiteren Themen zum Innenstadtumbau+

Im Planungsausschuss des Freisinger Stadtrats wurde am Mittwoch, 11. Oktober 2017, der angepasste Rahmenterminplan vorgestellt. Weil der im April 2015 beschlossene Zeitplan wegen des verzögerten Baubeginns in der Unteren Altstadt nicht mehr aktuell war, wurde dieser fortgeschrieben. Somit ist derzeit folgender Ablauf vorgesehen:
2017/2018: Fertigstellung des aktuellen Bauabschnitts in der Unteren Altstadt; Spartenarbeiten Obere Hauptstraße inkl. Verlegung des Wärmenetzes.
2019: Ingenieurbauwerk Moosach; Spartenarbeiten Amtsgerichtsgasse und Untere Hauptstraße/Mittelteil.
2020: Fertigstellung Moosach-Öffnung und Neupflasterung Obere Hauptstraße/Bahnhofstraße (nördlicher Teil); Spartenarbeiten Untere Hauptstraße/Westteil und Marienplatz, Anschluss Asamgebäude an Wärmenetz.
2021: Neupflasterung Marienplatz (im Anschluss an das fertiggestellte Asamgebäude) und Untere Hauptstraße/Westteil. 
2022: Spartenarbeiten Obere Hauptstraße/Ostteil; Neupflasterung Amtsgerichtsgasse und Untere Hauptstraße/Mittelteil.
2023: Neupflasterung Obere Hauptstraße/Ostteil.
Bahnhofstraße/südlicher Abschnitt: Neupflasterung 2021 oder 2023.

Weitere Themen im Ausschuss waren die Baustelleninformation auf Litfaßsäulen, das Innenstadt-Wärmenetz, Begrünungsmöglichkeiten in der Altstadt sowie das Starkregenereignis vom August.


+Erste Teilbereiche in der Unteren Altstadt neu gepflastert - Platz zum Flanieren+

Es gibt nicht nur Baustellenbilder aus der Freisinger Innenstadt: Die Pflasterarbeiten am östlichen Ende der Unteren Hauptstraße sind, bis auf die Randbereiche, abgeschlossen. Ebenfalls fertiggestellt ist das südliche Teilstück an der Weizengasse (Einmündung zur Unteren Hauptstraße). Die Fotos stammen vom 14. September 2017.
Auffallend ist jetzt bereits, wie viel Platz für das Flanieren und Spazieren gewonnen ist. Mit der Pflasterung der Flächen entlang der Fassaden in der Unteren Hauptstraße geht´s dann ab Oktober 2017 (Dauer bis Anfang Dezember) weiter.

Bilder von der Pflasterung in der östlichen Unteren Hauptstraße (September 2017)

+Die Innenstadt im Focus: Großer Erfolg des "Tag des offenen Denkmals"+

Das vielseitige Programm ist am Sonntag, 10. September 2017, auf ein interessiertes und großes Publikum gestoßen: Etwa 1300 Besucherinnen und Besucher begeisterten sich für die von der Stadt Freising organisierten Veranstaltungen, darunter viele Führungen zu selten zugänglichen historischen Objekten. Beinahe alle Angebote waren trotz des anfangs schlechten Wetters komplett ausgebucht. Im Mittelpunkt der spannenden Angebote stand die Freisinger Innenstadt.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Beteiligten, bei den Vereinen, Institutionen und insbesondere bei Privatpersonen, die nicht nur ihre Türen für Führungen geöffnet haben, sondern auch ihre Begeisterung für die Bewahrung des wertvollen baulichen Erbes weitergaben. Schließlich danken wir ebenso Ihnen, den Bürgerinnen und Bürger, die am Denkmaltag die Chance wahrgenommen haben, ihre Stadt noch ein bisschen besser kennen zu lernen. 

Bilder vom Tag des offenen Denkmals (10. September 2017)

+Neupflasterung Untere Hauptstraße - Verfugung der Natursteine+ 

Im Ostabschnitt der Unteren Hauptstraße nimmt die Neugestaltung schon Form an. Zwischen den Pflasterfugen wird seit 04. September 2017 die zähflüssige Masse eingeschlämmt, anschließend werden die Steine auf der Oberseite gesäubert. Auf den Fotos gut zu sehen sind die taktilen und kontrastreichen Steine, die für Menschen mit Sehbehinderung auf den Einmündungsbereich der Weizengasse hinwiesen. Bei der Nahaufnahme sind die kontrastreichen "Bojensteine" gut zu erkennen, die entlang der gesamten Hauptstraße verlegt werden und sehbehinderten Menschen die Orientierung und den Weg durch die Innenstadt erleichtern sollen. 

Mittlerweile ist der Innenbereich fertiggestellt, Die Pflasterung der Flächen entlang der Fassaden, die in ungebundener Bauweise hergestellt werden, stehen zwischen Oktober und Anfang Dezember 2017 auf dem Programm.

Bilder von der Verfugung der Natursteine (Untere Hauptstraße, September 2017)

+ Wanderbäume bringen Grün in die Innenstadt+

Die Heiliggeistgasse schmücken seit Montag, 21. August 2017, sieben Bäume in knallbunten Großkübeln.  Damit wird die gelungene Aktion „StadtRaumBaum“ aus dem Jahr 2012 wieder aufgegriffen, um Grün in die neu gestalteten Straßen der Innenstadt zu bringen. Bäume wie am Dombergaufgang zu pflanzen, sei wegen technischer Zwänge in der Heiliggeistgasse nicht möglich gewesen, erläuterte Innenstadtkoordinator Michael Schulze am Montag bei der Vorstellung der Projekts: „Der Untergrund ist voll von Leitungen. Wir schaffen es nicht, ordentliche Baumquartiere zur Verfügung zu stellen, in denen sich die Bäume 20, 30 oder 50 Jahr wohlfühlen.“ Allerdings habe man sich an die „schöne Idee“ der Wanderbäume erinnert, um die Heiliggeistgasse zu begrünen und stadträumlich aufzuwerten.

Bilder von den Wanderbäumen in der Innenstadt (August 2017)

+Informationskampagne für ein Wärmenetz+ 

Die Stadt Freising gestaltet die Innenstadt neu und barrierefrei. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen sind Stadt und Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH gemeinsam aktiv, um den Bürger/-innen im Innenstadtbereich eine nachhaltige, zukunftsfähige Wärmeversorgung bieten zu können. Damit wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für die Bereitstellung eines Wärmenetzes, müssen in der Innenstadt doch ohnehin Leitungen verlegt werden. Somit wird weiteren Belastungen durch spätere Baustellen vorgebeugt. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss des Freisinger Stadtrats hat bereits den Anschluss von Asamgebäude, Rathaus und Marcushaus an das Wärmenetz beschlossen.

Nun brauchen wir Sie! Schließen Sie sich uns an und werden Sie Teil einer gemeinsamen, zukunftsfähigen Energieversorgung von Freising.


+Umbauarbeiten Untere Altstadt+

Die Umbaumaßnahmen in der Unteren Altstadt machen ausgezeichnete Fortschritte (Stand 2. August 2017): Mittlerweile wurde in der Weizengasse damit begonnen, die Pflastersteine zu verfugen. Im östlichen Abschnitt der Unteren Hauptstraße wird derweil der Unterbau hergestellt, um mit den Pflasterarbeiten beginnen zu können. Aktuell wird in der Straßenmitte gearbeitet, damit der Durchgang für Fußgänger/-innen stets gewährleistet ist. Sobald dieser Bereich fertig gepflastert, werden die seitlichen Flächen bearbeitet und die Fußgänger können die Straßenmitte nutzen. Natürlich werden dabei die Häuser und Geschäfte zugänglich bleiben.  

Bilder von den Umbauarbeiten in der Unteren Altstadt (August 2017)

+Neupflasterung erstes Teilstück Weizengasse fast abgeschlossen+

Mitte Juli 2017 war’s losgegangen mit der Neugestaltung in der Unteren Altstadt. Erste Ergebnisse dort sind schon deutlich sichtbar: Im Einmündungsbereich der Weizengasse in die Untere Hauptstraße sind die ersten Quadratmeter fertig gepflastert, und das ist auch von oben betrachtet ziemlich eindrucksvoll (siehe Fotos unten). Anfang August 2017 soll dieser Bereich verfugt werden. Gleichzeitig wird der zentrale Bereich der Unteren Hauptstraße für die Pflasterarbeiten vorbereitet. Nachdem der Schotter fertig eingebaut ist, soll umgehend die Asphalttragschicht eingebaut werden. Ist dies erfolgt, können die Pflasterarbeiten in der Unteren Hauptstraße fortgesetzt werden.

Bilder von der Neupflasterung des ersten Teilstücks in der Weizengasse (Juli 2017)

+Neupflasterung Untere Altstadt beginnt Mitte Juli 2017+

In der Unteren Altstadt starten ab 10. Juli 2017 die Arbeiten für die Neugestaltung der Oberflächen. Aus vergaberechtlichen Gründen war es leider zu Verzögerungen bei der Beauftragung der ausführenden Firma und in der Folge der Materialbestellungen gekommen. In der Unteren Hauptstraße (zwischen Einmündung Weizengasse und General-von-Nagel-Straße) wird das neue Pflaster mit einer Vorzone aus großformatigen Platten vor den Gebäuden eingebaut. In der General-von-Nagel-Straße, in Weizen- und Angerbadergasse erfolgt die barrierefreie Neugestaltung nach dem Beispiel der bereits fertiggestellten Heiliggeistgasse. Neu gestaltet wird zudem der Stadteingang im Bereich der Korbinianskreuzung.

Bauablauf: Los geht es ab 10. Juli im südlichen Bereich der Weizengasse, ab 17. Juli wird dann der östliche Abschnitt der Unteren Hauptstraße hergestellt. Anschließend beginnen die Arbeiten im nördlichen Teil der Weizengasse sowie in der General-von Nagel-Straße, wobei man in diesem Jahr wohl nur den Bereich bis zur Angerbadergasse schaffen wird. Es ist davon auszugehen, dass die Neugestaltung erst im Jahr 2018 abgeschlossen werden kann.

Bilder von der Unteren Altstadt vor der Neupflasterung

+Mobiliar für die Innenstadt-Neugestaltung: modern, robust & kostengünstig+

Nicht nur der Straßenbelag soll im Zuge des Innenstadt-Umbaus einheitlich gestaltet werden. Zu einem attraktiven Erscheinungsbild gehört auch ein ansprechendes Mobiliar mit Sitzgelegenheiten, Pflanzkästen, Abfalleimern, Fahrradbügeln, Buswartehäuschen, Informationsschildern und Litfaßsäulen sowie die Beleuchtung. Der zuständige Planungsausschuss des Stadtrats hat nun in seiner Sitzung am Mittwoch, 31. Mai 2017, dem Vorschlag Auswahl für eine aufeinander abgestimmte „Mobiliarfamilie“ zugestimmt, die sich in die historische Altstadt einfügt und zugleich einem modernen Erscheinungsbild entspricht.

Die ausgewählte Ausstattung erfüllt dabei nachhaltige Kriterien und ist kostengünstig, weiterhin soll sie möglichst pflegeleicht, robust und vandalismussicher sein. Vorbilder sind vielfach bereits in der Innenstadt vorhandene Elemente. Bestellt wird das Mobiliar für die bevorstehende Neugestaltung in der General-von-Nagel-Straße und Angerbadergasse (bis zum Parkplatz), in der Unteren Hautstraße/Ost sowie in der Weizengasse – später sollen diese Elemente in der gesamten Altstadt zum Einsatz kommen.

Die Gesamtsumme für die Ausstattungselemente in der Unteren Altstadt (inkl. Leuchten) beträgt 210.000 Euro.

Erläuterung zu Bildern: 

  • Litfaßsäulen: Es sollen zunächst drei angeschafft und an verschiedenen Stellen in der Altstadt aufgestellt werden - genutzt als Stadt- und Baustelleninformation.
  • Fahrradbügel: Das Foto zeigt die Abstellbügel hinter dem Rathaus, die neuen Fahrradbügel erhalten zusätzlich einen Mittelholm.
  • Pflanzkübel: Die vorhandenen Holzkästen sollen bzw. können weiterhin verwendet werden, dazu kommen neue Pflanzkästen aus Stein.
Bilder vom neuen Mobiliar für die Innenstadt-Neugestaltung

+Masterplan Licht beschlossen+

Der zuständige Planungsausschuss des Freisinger Stadtrats hat am 31. Mai 2017 den sogenannten „Masterplan Licht“ beschlossen: Dieser dient als Leitfaden für eine harmonische Beleuchtung – und über die Innenstadt hinaus als Nachschlagewerk für künftige Planungen. Bei der Auswahl der Leuchten orientiert man sich am Bestand: Die Wandleuchten sind äußerlich unverändert, innen aber mit moderner LED-Technik ausgestattet. Die Mastleuchten sind optisch an die Wandleuchten angelehnt. Ein neues Design erhalten die Überspannungsleuchten, die eigens für Freising konzipiert wurden: Die Leuchte in Ringform besitzt fünf Lichtquellen: vier sitzen auf dem Ring und eine in der Mitte als Spotelement. Zu sehen als Muster in der Unteren Hauptstraße. (Foto: Stadt Freising).

Die verwendeten Leuchten sollen nicht nur gestalterisch „Glanzpunkte“ setzen: Ziel ist, möglichst wenige Lichtpunkte sinnvoll einzusetzen, die Orientierung zu erleichtern und eine angenehme (Wohlfühl-)Atmosphäre zu schaffen. Die verwendeten LED-Leuchtmittel sollen zur Energieeinsparung beitragen, langlebig und wartungsfreundlich sein, eine nächtliche Lichtverschmutzung vermeiden („Dark Sky“) und auch insektenfreundlich sein.  

Bilder der Leuchten für die Innenstadt-Neugestaltung (Mai 2017)

+Start der Generalsanierung Asamgebäude am 12. April 2017+

Vor rund 300 Jahren als Vierflügelanlage um einen Innenhof errichtet, ist die einstige fürstbischöfliche Hochschule noch heute Mittelpunkt der Freisinger Altstadt. Nun wird das Gebäude zum ersten Mal einer Generalsanierung unterzogen. Wie notwendig diese ist, haben unzählige Gutachten, Untersuchungen und Befunde gezeigt. Jetzt ist der Startschuss für die gründliche Instandsetzung und Aufwertung des Barockjuwels als Kultur- und Bürgerzentrum mit Kosten von etwa 46,4 Millionen Euro gefallen: Statt eines symbolischen Spatenstichs fand am Mittwoch, 12. April 2017, eine kleine Baubeginnsfeier statt - "ein historischer Moment für die Stadt", wie Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hervorhob.

Die Sanierung soll 2021 abgeschlossen sein. Dann wird noch der Platz gegenüber dem Alten Gefängnis gestaltet: Unter anderem wird ein Gebäude für den Lastenaufzug entstehen, der zusätzlich als aufklappbare Bühne eingesetzt werden kann. Der heutige Hinterhof bereichert dann als attraktiver Veranstaltungsplatz das Freisinger Zentrum. Mit all diesen Maßnahmen wird die Innenstadt nachhaltig gestärkt und belebt.


+Gestaltungsrichtlinien für die Innenstadt-Möblierung beschlossen+

Im Freisinger Zentrum ein attraktives Ambiente zu schaffen, ist das zentrale Ziel von neuen Gestaltungsrichtlinien, die der Stadtrat Freising in seiner Sitzung am 23. März 2017 beschlossen hat. Diese "Nebenbestimmungen zur Sondernutzungssatzung - Außenbewirtung und Sondernutzung in der Innenstadt" sind weiter unten als PDF-Datei zum Download abrufbar. 

Ziel der Regelungen ist es, einheitliche Vorgaben aufzustellen, an denen sich Gewerbetreibende und Gastwirte in der City orientieren können. Dabei fungiert die Stadt Freising nicht als eine Art "Gestaltungspolizei", wie Stadtbaumeisterin Barbara Schelle versichert. Vielmehr soll es um eine Gleichbehandlung der Einzelhändler und Gastronomen gehen und der Verwaltung die Genehmigungspraxis erleichtern.


+Dombergaufgang: Drei Bäume schmücken den neuen Platz+

Jetzt nimmt der Platz an der Unteren Domberggasse Gestalt an: Pünktlich zum Frühlingsanfang wurden drei Bäume gepflanzt. Dabei handelt es sich um die Solitärbäume „Ginkgo biloba“ mit extraweitem Stand. Wie alle Neupflanzungen, die im Zuge der Innenstadt-Neugestaltung erfolgen, wurde die technischen Vorschriften für die Herstellung und Anwendung verbesserter Vegetationsschichten (ZTV-Vegtra Mü) beachtet – der durchwurzelte Substratraum beträgt mindestens 24 Quadratmeter. Großbäume sollen sich schließlich auch neben Autoverkehr und inmitten des Stadtlebens wohlfühlen und entwickeln können. Dafür wurden die Baumscheiben im Bereich des unmittelbaren Wurzelraums in einem Umfang von drei mal drei Metern offen gestaltet und mit engmaschigen Steggitterrosten mit Splittfüllung abgedeckt. Diese Roste können im Falle einer notwendigen Befahrung eine Radlast bis zu fünf Tonnen aufnehmen.

Der gewählte Ginkgo, Vertreter einer uralten Pflanzenfamilie, ist ein sehr dekorativer Baum und gleichzeitig ausgesprochen robust. Jetzt darf man sich auf frühlingshafte Tage freuen, damit die Bäume bald Blätter tragen. Auf dem Platz befindet sich bereits eine Musterbank, in nächster Zeit werden als letzte noch fehlende Ausstattungsgegenstände entlang der Mauer Fahrradständer installiert und eine Informationstafel aufgestellt: Diese klärt über das – im Belag farbig markierte – Isartor auf, das sich einst an der Kreuzung Heiliggeistgasse/ Untere Domberggasse befand. 


+Letzter „Feinschliff“ in Heiliggeist- und Unterer Domberggasse+

Seit Dezember 2016 sind die neu gestaltete Heiliggeistgasse und Untere Domberggasse für den Verkehr freigegeben, in diesen Tagen stehen nun einige Restarbeiten an: Am 09. März 2017 wurden zwei neue Mastleuchten am künftigen Platz in der Unteren Domberggasse montiert. In Kürze werden hier auch die Bäume gepflanzt – drei Gingkos, die den neuen Platz am Dombergaufgang charakterisieren werden. Ebenfalls noch im März wird die Bushaltestelle in der Heiliggeistgasse fertiggestellt. Das Geländer zur Moosach kann voraussichtlich in der Osterwoche installiert werden.

In der Heiliggeistgasse und in der Unteren Domberggasse hat die Stadt seit kurzer Zeit drei Musterbänke bestückt. Das Grundprinzip ist dabei gleich: Die Granitwürfel fungieren als „Füße“, dazwischen befindet sich die Holzlattung. Zu sehen sind drei Varianten: Am südlichen Ende der Heiliggeistgasse befindet sich die Bank mit vier schmalen Holzlatten; am künftigen Platz in der Unteren Domberggasse wurde eine Bank mit Arm- und Rückenlehne ausgestattet; und unweit davon steht an einer Hausmauer eine weitere Sitzgelegenheit mit sechs schmalen Holzlatten.

Bilder vom "Feinschliff" in Heilligeist- und Unterer Domberggasse (März 2017)

+Spülbohrung in der Bahnhofstraße erfolgreich abgeschlossen+

Aufwändig & kompliziert: Die 130 Meter lange Spülbohrung in der Bahnhofstraße zur Untertunnelung der Moosach konnte Anfang März 2017 erfolgreich abgeschlossen werden. Nun geht es noch darum, die neuen Anschlüsse mit den bestehenden Leitungen und Rohren zu verbinden. Im Bereich der Brunnhausgasse ist diese Einbindung seit 08. März 2017 erledigt, hier wird in den nächsten Tagen die Baustelle beseitigt und die Straße asphaltiert, damit ab 15. März eine Zufahrt zum Parkhaus Am Wörth (über die Obere Hauptstraße und Bahnhofstraße) vorhanden ist. Denn zwischen 15. und 31. März 2017 wird auf der Südseite der Spülbohrung die entsprechende Verbindung von neuen und bestehenden Rohrleitungen geschaffen - der Bereich Bahnhofstraße/ Ecke Garten-/Fabrikstraße kann nicht befahren werden.

Die Fotos entstanden am 08. März, als gerade die Verbindungen der neuen an die bestehenden Leitungen vor der Einmündung Brunnhausgasse hergestellt worden waren und die Schließung der Baugrube aufgenommen wurde. 

Fotos von der erfolgreichen Spülbohrung in der Bahnhofstraße (März 2017)

Innenstadt-Umbau 2017: Pläne-Bauablauf-Termine

+Innenstadt-Umbau 2017: Pläne-Bauablauf-Termine+

Der Innenstadt-Umbau wird in diesem Jahr an drei Orten engagiert vorangetrieben: In der Unteren Altstadt erhalten Untere Hauptstraße, General-von-Nagel-Straße und Weizengasse bis Jahresende ein neues Pflaster - nach der bereits fertiggestellten Heiliggeistgasse wird sich dann ein zusammenhängendes Areal barrierefrei präsentieren. In der Stadtmitte geht es im April mit der Generalsanierung des Asamgebäudes los und dafür muss die Untere Hauptstraße verlegt werden. Und in der Oberen Hauptstraße einschließlich des nördlichen Abschnitts der Bahnhofstraße stehen in diesem Jahr umfangreiche Spartenarbeiten auf dem Programm. Ausführlich erläutert wurden diese Projekte mit Terminplänen am Mittwoch, 15. Februar 2017.


+ Obere Hauptstraße: Stadträte beschließen Entwurf für Neugestaltung - inklusive Moosach-Öffnung + 

Jetzt schlägt das (jedenfalls emotionale) Herzstück der Innenstadtkonzeption immer lauter: Im März 2017 starten mit den Spartenerneuerungen die Vorbereitungen für die Neugestaltung der Oberen Hauptstraße und einer offen fließenden Moosach, ab März 2018 wird die Freilegung dann in Angriff genommen - und etwa eineinhalb Jahre später ist das Flanieren entlang der plätschernden Stadtmoosach Realität. Im zuständigen Ausschuss des Freisinger Stadtrats ist die Entwurfsplanung für dieses bedeutende Projekt am Mittwoch, 18. Januar 2017, beschlossen worden.



Die Innenstadt-Neugestaltung wird im Städtebauförderungsprogramm "Aktive Zentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

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